Unsere Geschichte

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Alles begann im Jahre 1999, als sich im Herzen Thüringens Sängerinnen und Sänger aus Berlin, Rudolstadt, Augsburg und München trafen. Sie kannten sich bereits aus früheren Chorarbeiten, waren befreundet und wollten nun unter der Leitung von Vera Zweiniger miteinander singen. Das gemeinsame Wochenende machte Lust auf mehr, jedoch behielt das Ensemble zunächst den Charakter eines Feiertags- und Wochenendprojektes. Die „Rudels“, wie sie sich nach ihrem ersten Probenort Rudolstadt nannten, trafen sich nun einige wenige Male im Jahr zu intensiven Probenphasen und dem ein oder anderen kleinen Auftritt.

Da die gemeinsame Arbeit Freude und Wohlklang brachte, verlangte es den Sängern bald nach mehr und so entschlossen sich Architekt, Archivarin, Ingenieur, Krankenschwester, Lehrer, Physiker, Schüler, Therapeuten, Trainer u.a. schließlich dazu, sich in Berlin zu kontinuierlicher Probenarbeit zu treffen. Die Proben zahlten sich klanglich aus und das erste Konzert unter dem neuen Namen „tea-cream-singers“ fand im Juni 2000 in der Dorfkirche in Mötzelbach statt.

Nach vereinzelten Konzerten, die wir in den kommenden Jahren in der Republik verteilt gaben, unternahmen wir im Jahr 2003 eine Ostertournee in Berlin und Umland, die mit 4 Konzerten innerhalb einer Woche eine große Herausforderung darstellte. Trotz des erhöhten Probenaufwandes stellten sich viel Spaß und Routine ein, die zur Entspannung beitrugen und Sicherheit schafften. Die Presse titelte u.a. „…Jazz serviert wie Feinschmeckertee mit Sahnehäubchen…“

Seit 2005 ist unser optisches Markenzeichen die Abendgarderobe. Für manche Auftritte unter 10 °C waren die Damen in ihren schulterfreien Kleidern jedoch zu leicht bekleidet, so dass das „Warmsingen“ mancherorts eine zweite Bedeutung erlangte.

2008 stellten wir uns der Herausforderung und organisierten unsere ersten eigenständigen Konzerte ohne Veranstalter, in diesem Zusammenhang wurden wir Mitglied im Berliner Chorverband.

Das Jahr 2009 sollte für uns mit einigen Höhepunkten aufwarten. Neben dem 10-jährigen Bestehen gab es für uns im Januar einen erinnerungswürdigen Jubiläumsauftakt im Rahmen der Sonntagskonzerte im Berliner Kammermusiksaal, den wir mit „add9“ und „Village Voices“ und durch das Haus und dessen Einladung inspiriert, mit viel Freude erlebten. Weitere Konzerte in Chemnitz folgten im Verlauf unserer Chorreise. Auch diese sollten uns auf den eigentlichen H&öuml;hepunkt des Jahres vorbereiten und einstimmen: die Teilnahme am Wettbewerb des Berliner Chortreffs im Oktober. Mit einem hervorragenden 2.Preis, viel Motivation und Verbesserungsvorschlägen der Fachjury für unsere weitere Arbeit gingen wir froh und stolz auf das Erreichte nach Hause.

Das Jahr 2010 hielt neben der erstmaligen Teilnahme am Chorfestival „Total Choral“ eine weitere musikalische Bereicherung für uns bereit. In Wernigerode hatten wir endlich Zeit und Gelegenheit, unsere gemeinsamen Probenergebnisse mit Richard Roblees „Very Little Bigband“ auf die Bühne zu bringen. In der Christuskirche brachten wir nicht nur das Publikum zum Swingen, nein, vielmehr erwachte in uns der Wunsch, dieses Erlebnis zu wiederholen.

Um uns in unserer kreativen Arbeit auch immer wieder neuen Einflüssen zu öffnen, nahmen wir u.a. 2005 im Rahmen des Samba Syndroms im FEZ Berlin am Workshop von Paulo Malaguti teil, der uns Einblicke in die brasilianische Chormusik gewährte. Und auch 2011 wollten wir wieder von einem Profi lernen. Clemens Tewinkel, seines Zeichens ehemaliges Wise Guys Mitglied, erklärte uns im Rahmen des Klangwelten-Festivals im FEZ Berlin: „Das Auge hört mit“ und entwickelte neue Ideen für Choreographien mit und für uns und half, verstärkt auf unsere Bühnenpräsenz zu achten. Das Gelernte konnten wir dann gleich beim Konzert mit dem UdK-Ensemble „Fabulous Fridays“ anwenden, die uns zum Musizieren in ihre Hallen einluden.

Wir werden uns auch zukünftig mit viel Freude, Engagement und Spaß an der Musik auf die Suche nach neuen Projekten, Stücken und Klängen begeben, die nur gemeinsam möglich ist. Kirchen, Burgen und rustikale Kulturscheunen werden dabei wohl unsere stimmungsvollen Auftrittsorte bleiben. Und vor allem anderen werden wir weiter VocalJazzPopFolkLatinSwingen.